Die gesprungene Glocke
Der Zoll verstummt, und ein Fährjunge bricht auf — mit einer Last, die älter ist als das Königreich.
ErhältlichEin Epos in vier Büchern
Buch I · Die gesprungene Glocke
Neun Schläge halten das Tor im Schloss — neun Menschenleben lang.
Seit siebenhundert Jahren läuten die Dörfer des Königreichs bei Sonnenuntergang neun Schläge. Niemand weiß mehr, warum.
Man nennt es den Glockenzoll — und man zahlt ihn, wie man das Wetter hinnimmt. Bis der Krieg das Erz der Glocken frisst und das Land Turm um Turm verstummt.
Als im Fährdorf Nebelfurt die uralte Glocke springt, endet die Kindheit des Fährjungen Tam Ricker in einer einzigen Nacht. Mit der Schmiedin Gret, die einen Brief von toter Hand bei sich trägt, und dem alten Werkmann Cwellan, der seine Worte zählt wie andere Leute ihr Geld, trägt er die Glocke fort — quer durch ein Reich, in dem die Stille wandert und lautlose Soldaten nachts mit dem Gesicht nach Norden stehen.
Denn tief unter den Bergen wartet der, dem der Zoll seit je gezahlt wird. Und er hat begonnen, die Schläge nachzuzählen.
Klassische High Fantasy mit eigener Welt und warmem Erzählton — ohne Romantasy, ohne Grimdark. Fantasy, wie sie früher erzählt wurde.
Der Zoll verstummt, und ein Fährjunge bricht auf — mit einer Last, die älter ist als das Königreich.
ErhältlichDie Reise geht weiter — tiefer ins verstummende Reich, näher an den, der zählt.
In ArbeitGeplant
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Seit über zwanzig Jahren baue ich Welten aus Logik — als Softwareentwickler. Doch die Geschichten waren zuerst da.
Der Wunsch, eigene Bücher zu schreiben, begleitet mich, seit ich denken kann. Zwischen Beruf und Familie — ich bin Vater von zwei Kindern — blieb er lange ein Versprechen an mich selbst. Mit Der letzte Glockenzoll löse ich es ein: ein Epos in vier Büchern über ein Reich, das verstummt, und einen Jungen, der eine Glocke trägt. Vielleicht ist es kein Zufall, dass diese Geschichte vom Abendläuten erzählt — von dem Moment, in dem der Tag zur Ruhe kommt und die eigentlichen Geschichten beginnen.
Derzeit schreibe ich an Buch II: Das Land ohne Abend.
— Tamer